Alle Dossiers
Das Magazin ist in Dossiers gegliedert — ausführliche Hintergrundtexte, die ein Feld der holzverarbeitenden Handwerke vollständig beleuchten. Jedes Dossier verweist auf die passenden Holzporträts und Technikartikel, sodass sich Themen kreuz und quer erschließen lassen.
Handwerk & Konstruktion
Möbelbau
Konstruktionslogik für Schränke, Tische und Kommoden: Korpus oder Zarge, Massivholz oder Platte, mit oder ohne Beschlag.
Weiterlesen →Innenausbau
Wenn Wände, Nischen und Durchgänge zu Möbeln werden: Verkleidungen, Einbauten und die Klimafalle im Wohnraum.
Weiterlesen →Ladenbau
Theken, Präsentationen, verdeckte Türen: warum der Ladenbau die Königsdisziplin zwischen Möbeltischlerei und Messebau ist.
Weiterlesen →Sonderanfertigungen
Gartentor, Fahrzeuginnenausbau, Unmögliches: wie Einzellösungen entstehen — von der Skizze über die Schablone zur Montage.
Weiterlesen →Treppen aus Holz
Wange, Setzstufe, Geländer: die Anatomie der Holztreppe und die Schrittformel, die über Komfort entscheidet.
Weiterlesen →Material & Oberfläche
Holzarten im Überblick
Die Grundlagen: Aufbau des Holzes, Rohdichte, Quellung und Schwindung — plus Porträts von Eiche, Buche und Esche.
Weiterlesen →Holzverbindungen
Die Kraft liegt in der Form: Zinkung, Zapfen, Dübel und Schlitz — eine Kulturgeschichte der fügendlosen Konstruktion.
Weiterlesen →Oberflächen
Öl, Wachs, Lack, Schellack: wie Behandlungen Holz schützen — und wie sie seine Farbe über Jahrzehnte verändern.
Weiterlesen →Werkstatt & Erbe
Restaurierung
Das Gedächtnis der Oberfläche lesen: Bestandsaufnahme, Klebetechnik, Ersatzholz und die Ethik des Erhaltens.
Weiterlesen →Werkzeug
Der Hobel als Präzisionsinstrument: Schneidenwinkel, Stähle, Schärfen — und warum gute Werkzeuge besser sind als neue.
Weiterlesen →Wie die Dossiers aufgebaut sind
Alle Texte folgen dem gleichen Prinzip: Zuerst das Material, dann die Technik, dann die Praxis. Wir beginnen jede Betrachtung mit den Eigenschaften des Holzes selbst — denn jede Konstruktionsentscheidung, jede Verbindung und jede Oberfläche folgt aus der Anatomie des Werkstoffs. Holz ist kein homogener Baustoff, sondern ein gewachsenes Gefüge aus Zellen, das auf Feuchte reagiert, in Faserrichtung arbeitet und Lasten ungleich verteilt.
Daraus ergeben sich die klassischen Regeln des Handwerks: Holz „arbeiten lassen“, statt es einzusperren; Querfugen vermeiden, wo Kräfte ziehen; die Oberfläche atmen lassen, wo es die Nutzung erlaubt. Wer diese Prinzipien versteht, kann beurteilen, warum ein alter Bauernschrank aus Eiche nach zwei Jahrhunderten noch standsicher ist, während ein preiswerter Schrank aus beschichteter Spanplatte nach wenigen Jahren ausleiert.
Die Dossiers verbinden diese Grundlagen jeweils mit einem konkreten Anwendungsfeld — vom Möbelbau über den Innenausbau bis zur Restaurierung. Wer systematisch lesen möchte, startet bei den Holzarten, arbeitet sich dann durch die Verbindungstechniken und die Oberflächen und wendet sich zuletzt den Anwendungsgebieten zu. Wer gezielt sucht, findet über die Navigation oben rechts jedes Feld direkt.